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Krieg und Frieden
Robert Capa: Redner. Palermo, Sizilien, Juli 1943
Silbergelatinepapier, SKD, Kupferstich-Kabinett
© Robert Capa / International Center of Photography, Magnum Photos

Robert Capa »

Krieg und Frieden

Kriegsfotografien 1943-1945

Exhibition: 31 Jul – 25 Oct 2015

Kupferstich-Kabinett

Residenzschloss, Taschenberg 2
01067 Dresden
Wed-Mon 10-18

Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Residenzschloss, Taschenberg 2
01067 Dresden

0351-49142000


www.skd.museum

Wed-Mon 10-18

Krieg und Frieden
Robert Capa: Alliierte Soldaten füllen den Himmel. Bei Wesel, Deutschland, 24. März 1945
Silbergelatinepapier, SKD, Kupferstich-Kabinett
© Robert Capa / International Center of Photography, Magnum Photos

"Krieg und Frieden"

"Conflict, Time, Photography"
Albertinum

"Kriegsfotografien 1943-1945"
Kupferstich-Kabinett im Residenzschloss

"Eine Stadt im Krieg – Venedig 1915–1918"
Japanisches Palais

31. Juli bis 25. Oktober 2015
Eröffnung: Donnerstag, 30. Juli ,18 Uhr, Albertinum

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden zeigen an drei Orten drei Ausstellungen über Krieg, Bedrohung und Zerstörung im Medium der Fotografie.

Fotografien von militärischer Gewalt, Zerstörung und Verwüstung bestimmen unser kulturelles Gedächtnis, sie prägen den Bildkanon des 20. und 21. Jahrhunderts, ob es sich um die Schutzmaßnahmen handelt, die die Venezianer im 1. Weltkrieg ergreifen, um die wichtigsten Monumente ihrer plötzlich schutzlosen Stadt gegen Luftangriffe zu schützen; um die im unmittelbaren Erleben bereits durchkomponierten Bilder Robert Capas, des Erfinders der modernen Kriegsfotografie; oder um die kurz- und langfristigen Wirkungen der Gewalt, die eine konzeptuell durchgearbeitete Fotografie offenbart wie in "Conflict, Time, Photography".

Krieg und Frieden
Robert Capa: Robert Capa, Neapel, 1943
Silbergelatinepapier, SKD, Kupferstich-Kabinett
© Robert Capa / International Center of Photography, Magnum Photos 

"Kriegsfotografien 1943-1945"

Ausstellung: 31. Juli bis 25. Oktober 2015

Eine Ausstellung des Kupferstich-Kabinetts im Residenzschloss

Robert Capas Kriegsfotografien prägen den Kanon des „spektakulären Bildes“, der sich mit der Entwicklung der Massenmedien im 20. Jahrhundert herausbildet. Seine Arbeit etablierte die gelebte und inszenierte Unmittelbarkeit des Bildes als Ausweis der Authentizität im Fotojournalismus.

Die Ausstellung verfolgt mit mehr als 110 Fotografien der Jahre 1943 bis 1945 und mit Nachrichtenmagazinen, in denen diese Bilder seinerzeit öffentlich wurden, den Weg des akkreditierten Fotografen mit dem alliierten Militär durch Europa, von der Landung in Sizilien und der Landung in Frankreich bis zum Vormarsch nach Deutschland in den letzten Kriegsmonaten. Das erklärte Ziel der Alliierten war es, der nationalsozialistischen Herrschaft ein Ende zu setzen. Von diesem Kampf, mit dem die USA zur führenden Großmacht aufstiegen, sollten Capas Bilder Zeugnis ablegen. Sie suggerieren, dass die Leser der in großer Auflage gedruckten Nachrichtenmagazine direkt und doch in schützender Distanz teilhaben an Ereignissen, die von Tag zu Tag Weltgeschichte schreiben. Sie dokumentieren diese „Weltgeschichte“ im Entstehen und bedienen eine bis heute anhaltende Sensationslust nach distanzlosen Bildern. Capas Motive der Landung der Alliierten in der Normandie am 6. Juni 1944 – dem Tag, der als D-Day in die Geschichte eingehen sollte –, der Befreiung von Paris im September 1944 und nicht zuletzt der Befreiung Leipzigs im April 1945 gingen um die Welt.