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JILL FREEDMAN
Fire and Ice, 1972, Vintage gelatin silver print

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JILL FREEDMAN

Exhibition: 29 Sep – 21 Oct 2017

Thu 28 Sep 18:00 - 20:00

Fabian & Claude Walter Galerie

Rämistrasse 18
8001 Zürich

+41 44-4404018


www.fabian-claude-walter.com

Wed-Fri 14-18:30, Sat 12-16

JILL FREEDMAN
Christ Loved Men Only, 1969, Vintage gelatin silver print

The Fabian & Claude Walter Galerie is pleased to present a selection of works by the internationally re- nowned street and documentary photographer Jill Freedman in a cabinet exhibition. Vintage photo- graphs from various phases of the New Yorker's creative life are shown.

JILL FREEDMAN
Cannes, France, 1969, Vintage gelatin silver print

JILL FREEDMAN

Eröffnung: Donnerstag 28. September 2017 18 – 20 Uhr

Dauer der Ausstellung: 29. September bis 21. Oktober 2017

Im Rahmen einer Kabinettausstellung freut sich die Fabian & Claude Walter Galerie eine Auswahl an Vintage Fotografien der 1960er Jahren der international renommierten Strassen- und Dokumentarfotografin Jill Freedman präsentieren zu dürfen.

Jill Freedman, die 1939 in New York geboren wurde, arbeitete als Nightclub Musikerin und Werbetexterin bevor sie sich autodidaktisch mit der Fotografie auseinander setzt und infolgedessen ihr erstes fotografisches Projekt Old News: Resurrection City (1971) durchführte. Entsetzt über die Ermordung Martin Luther Kings Jr. reiste Freedman nach Washington D.C. und nahm an der Poor People’s Campaign teil, während der sie begann über Resurrection City, ein von Demonstranten gebautes Sperrholzhüttenlager, zu dokumentieren. Freedman verbrachte danach zwei Jahre mit dem Beaty-Cole Zirkus und zollte mit dem dazu erschienen Buch Circus Days (1975) der aussterbenden Lebensweise des Zirkusvolks ein Tribut. Zu ihren intensivsten Dokumentationen gehören unter anderen auch Firehouse (1977) und Street Cops (1982), in denen Jill Freedman intim die Tätigkeit der New Yorker Feuerwehr und Polizei, zu einer von New Yorks korruptesten Zeit, verfolgte.

Freedman, die freiberuflich für Illustrierte wie unter anderem Life, Time, Geo und New York Times Magazine arbeitete und deren Fotografien an die Arbeiten von André Kertész, Dorothea Lange und Cartier-Bresson erinnern, besitzt einen ebenso scharfen Humor wie Gefühl von Komposition und Stimmung.

Es scheint, als ob Freedman von dem Bizarren, dem Unerwarteten und dem Unerklärlichen angezogen wird - der Einsamkeit des Einzelnen, der Geisterhaftigkeit des Zirkus und dem alltäglichen Mysterium der Strassen. So ist es oftmals schwer zu bestimmen, ob ihre Fotografien einer fröhlichen oder angsterregenden, einer vulgäreren oder charmanten Intention zugrunde liegen.

Freedmans preisgekrönte Arbeiten sind unter anderen in den Sammlungen des Museum of Modern Art, New York, des International Center of Photography, New York, des George Eastman House, Rochester, des Smithsonian American Art Museum, Washington, D.C., der New York Public Library, des Museum of Fine Arts, Houston und der Bibliothèque Nationale, Paris vertreten.

JILL FREEDMAN
Two Americans, 1972, Vintage gelatin silver print
JILL FREEDMAN
Untitled, from the series Circus Days, 1971, Vintage gelatin silver print