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Die Alpen als Gebrauchs- und Spasslandschaft
© Hans Peter Jost

Hans Peter Jost »

Die Alpen als Gebrauchs- und Spasslandschaft

Diskussion:

Fri 9 Feb 20:00

Ort für Kultur und alpine Fotografie

Dorfstr. 9
8784 Braunwald
Mon-Sat 10-18, Sun 11-17

BSINTI Ort für alpine Fotografie

Dorfstr. 9
8784 Braunwald


www.bsinti.ch/programm

Mon-Sat 10-18, Sun 11-17

Themengespräch zur Ausstellung: Freitag, 9. Februar, 20 Uhr
"Die Alpen als Gebrauchs- und Spasslandschaft"
Rettet eine weiterführende und trendigere Verbauung der Alpen ihre Bewohner und deren Existenz? Katharina Conradin, Geschäftsleiterin von mountain wilderness und Präsidentin der Alpenschutzorganisation CIPRA Schweiz sowie der Fotograf Hans Peter Jost diskutieren mit Fridolin Walcher über Möglichkeiten und Chancen des Alpenraums. EINTRITT FREI, KOLLEKTE

Die Schweiz definiert sich stark über die Alpen. Hans Peter Jost – sicher kein typischer Alpenfotograf – hat in seiner dreijährigen Recherche einigen ihren Identitäten nachgespürt: Heimat, Transitraum, Energiespender, Erholungsraum. In der aktuellen Ausstellung konfrontiert zeigt er seinem persönlichen Blick auf die alpenländische Tourismusindustrie.

Rund um die Alpen entwickeln sich Träume, die von Urlaubern genauso wie die von Geschäftsleuten. Sie verbinden sich zu einer Traumfabrik, die funktionieren muss. Denn es geht längst nicht mehr nur darum, Gipfel und Gletscher zu erreichen und in Alphütten einzukehren. Dies sind mittlerweile selbstverständliche Basics des Tourismus, mit Strassen und Seilbahnen, die sommers wie winters funktionieren und sich in immer grössere Höhen schrauben. "Man muss - im positiven Sinne Herzstillstände - produzieren", so der österreichische Eventmanager Günther Aloys. Es geht um Thrillwalks, Skywalks, Peak Walks, Heliskiing, Openairs, immer neue Inszenierungen der Alpen, welche als Kulisse für Selbstinszenierungen der Besucher dienen.

"Der Fotograf Hans Peter Jost zeigt in seinem Bildband die Schweiz so, wie wir sie gerne sehen. Aber er zeigt auch Seiten, die wir nicht sehen möchten" schreibt Stephan Wehowsky dazu im Journal 21 in seiner Rezension zum Buch Alpen-Blicke.ch, das 2017 im Verlag Scheidegger & Spiess erschienen ist.