Hier können Sie die Auswahl einschränken.
Wählen Sie einfach die verschiedenen Kriterien aus.
From a photographic cosmos
Inge Morath
Mrs. Eveleigh Nash, London, 1953
© Magnum Photos / Inge Morath Foundation / Fotohof archiv

Inge Morath »

From a photographic cosmos

Aus einem fotografischen Kosmos

Exhibition: 26 Apr – 26 Aug 2018

Wed 25 Apr 19:00

Das Verborgene Museum

Schlüterstr. 70
10625 Berlin

+49 (0)30-3133656


www.dasverborgenemuseum.de

Thu, Fri 15-19 . Sat/Sun 12-16

From a photographic cosmos
Inge Morath
Lama, Times Square, New York City, 1957
© Magnum Photos / Inge Morath Foundation / Fotohof archiv

Inge Morath
"From a photographic cosmos"


Exhibition: 26 April – 26 August, 2018
Opening: Wednesday, 25 April, 7pm

When Inge Morath met the war photographer Robert Capa at the photo agency Magnum in Paris in July 1949, the life of the 26-year-old Austrian journalist took a new turn. It would still take a few years before Inge Morath felt so at ease with the Leica that she began working for Magnum as a photographer in 1953 and joined as a full member in 1956.

In January 1954, Robert Capa sent Inge Morath to Spain on her first reportage commission. Her constant companions were two Leica cameras (one for black and white and one for colour), a viewfinder and a selection of lenses. She spent several weeks in Madrid documenting the private and professional life of the lawyer Mercedes Formica, who campaigned successfully for women’s rights under the Franco regime. And she made it an iron rule to record her experiences in detailed written notes.

On her first assignment as a stills photographer, Inge Morath drove across the United States with Henry Cartier-Bresson to Reno, Nevada for the shoot of the film "The Misfits" based on the book by Arthur Miller, starring Marilyn Monroe, the most famous actress of the day. The following year she met Miller again, and the year after that they were married.

Das Verborgene Museum is also displaying pictures of Inge Morath’s studio in Roxbury (USA) by the Austrian photographer Kurt Kaindl. These insights into her personal world are shown alongside her portraits of artists and travel impressions from countries including Italy, China, Russia, Iran and Spain.

From a photographic cosmos
Inge Morath
Dona Mercedes Formica auf dem Balkon in der Calle de Recoletos, Madrid, 1955
© Magnum Photos / Inge Morath Foundation / Fotohof archiv

Inge Morath
"Aus einem fotografischen Kosmos"


Ausstellung: 26. April bis 26. August 2018
Eröffnung: Mittwoch, 25. April, 19 Uhr

Das Verborgene Museum widmet sich in Zusammenarbeit mit dem FOTOHOF archiv Salzburg dem Werk der Magnum-Fotografin Inge Morath. Mit einer Auswahl ihrer Künstlerbildnisse und Reisefotografien u.a. aus Europa, China, Russland, dem Iran und USA begibt sich die Ausstellung auf die Spuren der Fotografin. Ihre Arbeiten waren in der ganzen Welt zu sehen, im fotografischen Gedächtnis sind sie jedoch nicht so präsent, wie sie es verdienen. Aufnahmen vom Atelier und Umfeld der Fotografin, die der österreichische Fotograf Kurt Kaindl gemacht hat, ergänzen die Ausstellung.

Die in Graz 1923 geborene Inge Morath, als junge Frau eher den Sprachen und dem Journalismus verpflichtet, kam durch Anregung von Robert Capa, Gründer der Fotografen-Agentur Magnum, zur Fotografie. Nach "Reichsarbeitsdienst", Studium der Romanistik in Berlin und dort Dienstverpflichtung in der Rüstungsindustrie, begann sie ihre Berufstätigkeit als Redakteurin in Wien. Zunächst als Redakteurin für Magnum tätig, begann sie auch zu fotografieren. Im Januar 1954 wurde sie zu einer ersten ausgedehnten Reportage-Reise nach Spanien geschickt; ein nächster Auftrag führte sie nach London. Aufträge aus der Filmindustrie brachten sie zusammen mit Henri Cartier Bresson in die USA, wo sie u.a. 1960 am Set des Films »Misfits - Nicht gesellschaftsfähig« fotografierte. Das Drehbuch stammte von ihrem späteren Ehemann Arthur Miller, die Hauptrolle hatte Marilyn Monroe.

Immer mit zwei Leica-Kameras für Schwarz-Weiß- und Farb-Aufnahmen, einem Bildsucher und mehreren Linsen ausgerüstet, hatte sie ihre eiserne Regel aufgestellt, alle Erlebnisse auch in ausführlichen, schriftlichen Aufzeichnungen festzuhalten.

Inge Morath war eine Dokumentaristin des alltäglichen Lebens, eine stille Beobachterin, die fremde Kulturen, Menschen und Orte in »sentimentaler Zärtlichkeit« (Arthur Miller) zeigte. Neben ihren Arbeiten und denen Kurt Kaindls, ist in der Ausstellung auch der Dokumentarfilm »Copyright by Inge Morath« zu sehen, den die Filmemacherin Sabine Eckhard 1991 in enger Zusammenarbeit mit der Fotografin konzipiert und gedreht hat.

From a photographic cosmos
Kurt Kaindl
Das stille Atelier 1, Studio Inge Morath, Roxbury, Connecticut USA