Hier können Sie die Auswahl einschränken.
Wählen Sie einfach die verschiedenen Kriterien aus.
IN THE STILL OF THE NIGHT
Ahlam Shibli: untitled (Occupation no. 1), al-Khalil/Hebron, Palestine, 2016−17

IN THE STILL OF THE NIGHT

Edmund Clark » Göran Gnaudschun » Anne Heinlein » Jelena Jureša » Hrair Sarkissian » Ahlam Shibli »

Exhibition: 10 Aug – 29 Sep 2018

Thu 9 Aug 20:00

FOTOHOF

Inge-Morath-Platz 1-3
5020 Salzburg

+43 (0)662-849296


www.fotohof.at

Tue-Fri 15-19, Sat 11-15

IN THE STILL OF THE NIGHT
Jelena Jureša: Song, Video installation, 28', loop 2018

"IN THE STILL OF THE NIGHT"

mit Edmund Clark, Göran Gnaudschun und Anne Heinlein, Jelena Jureša, Hrair Sarkissian, Ahlam Shibli

Ausstellung: 10. August bis 29. September 2018
Eröffnung: Donnerstag, 9. August, 20 Uhr

Die Geschichte der Fotografie ist nicht zuletzt eine Geschichte der Darstellung politischer Krisen und globaler Konflikte. Lange galt das fotografische Bild als zuverlässiges Dokument der Wirklichkeit und somit für die Analyse historischer Prozesse mehr als geeignet. Während uns die Gewissheit um die Objektivität der Fotografie mittlerweile fehlt, spielen ihre Bilder in der Auseinandersetzung mit komplexen gesellschaftlichen Themen heute eine andere Rolle.

Die Ausstellung In the Still of the Night versammelt fünf künstlerische Positionen, die politische Krisen und Konflikte als langfristige und vielschichtige Phänomene diskutieren. Das Eindringen politischer Interessen in private Lebensräume, das Verhältnis von Macht und Individuum, wird dabei zum verbindenden Element einer Auseinandersetzung mit der Komplexität der uns umgebenden Wirklichkeit.

IN THE STILL OF THE NIGHT
Edmund Clark: from Control Order House

In Control Order House (2011) nimmt Edmund Clark eine extreme Form staatlicher Kontrolle in den Blick, während Göran Gnaudschun und Anne Heinlein in Wüstungen (2017) das Einwirken politischer Macht auf Einzelne zum Thema machen. Jelena Jureša nutzt in Song (2018) die Geschichte eines Liedes und seiner Anbindung an historische Ereignisse zur Reflexion über politische Aspekte von Erinnern und Vergessen. Hrair Sarkassian dient in Homesick (2014) das Modell seines Elternhauses in Damaskus zur Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit sowie aktueller Ängste und Bedrohungen. In Ahlam Shiblis Occupation (2016/17) wird al-Khalil/Hebron zum Zentrum einer Analyse des dauerhaft gewordenen Ausnahmezustands.

Das Ausstellungsprojekt findet im Rahmen und mit Unterstützung des Festjahres "200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!" statt.

IN THE STILL OF THE NIGHT
Göran Gnaudschun/Anne Heinlein: Jahrsau, 2008, Erstmals urkundlich erwähnt: 1390, Gewüstet: 1970 (Anne Heinlein)
IN THE STILL OF THE NIGHT
Hrair Sarkissian: Homesick, 2014, two channel video
courtesy of the artist and Kalfayan Galleries