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© Urs Lüthi Trademark-Selfportrait 1970/2001

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Sun 21 Feb 19:45

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Urs Lüthi ist so etwas wie ein "Polizist des guten Geschmacks": "Ich registriere die Sünden der Welt, die ästhetischen. Dann gehe ich nach Hause und mache daraus etwas Schönes. Damit man nicht immer darunter leiden muss." Lüthi lässt sich nicht festlegen, schon gar nicht auf ein bestimmtes Medium. Unter anderem ist er auch Bildhauer, Maler und Grafiker und befasst sich mit Rauminstallationen und Videos. 2001 sorgte er auf der Biennale in Venedig mit seiner Figur "Jedermann" einmal mehr für Aufsehen. Urs Lüthi ist so etwas wie ein Polizist des guten Geschmacks: "Ich registriere die Sünden der Welt, die ästhetischen. Dann gehe ich nach Hause und mache daraus etwas Schönes. Damit man nicht immer darunter leiden muss." Lüthi lässt sich nicht festlegen, schon gar nicht auf ein bestimmtes Medium. Neben der Fotografie arbeitet er mit Skulptur, Malerei, Grafik, Rauminstallation und Video. Mit seiner Figur "Jedermann" an der Biennale Venedig 2001 sorgte er einmal mehr für Aufsehen. Dort bildet Lüthis Beitrag für den Schweizer Pavillon einen Höhepunkt in seinem Schaffen. Hier scheinen sich retrospektiv alle Facetten seines vielseitigen Werkes wider zu spiegeln. Seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn um 1970 beleuchtet er unter Einsatz unterschiedlichster Medien das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft. In den 70er Jahren zählt der 1947 geborene Luzerner zu den Vertretern der "'Transformer". Die Vertreter dieser Richtung unterziehen ihren eigenen Körper Wandlungen mit der Absicht, gesellschaftliche sowie geschlechtsspezifische Rollenklischees zu beleuchten. Lüthis Werke der 90er Jahre bis in die jüngste Gegenwart widmen sich dem Thema Werbung und ihren ästhetischen Strategien. Es entstehen Arbeiten in den unterschiedlichen Medien, die mit der Hochglanzästhetik der Werbung einhergehende Veränderungen des Individuums hinterfragen. Seit 1994 gehört Urs Lüthi dem Lehrstuhl der Kunsthochschule Kassel an. Er lebt und arbeitet vorwiegend in München. PHOTOsuisse: Erfahrene Filmemacherinnen und Filmemacher haben die Porträtfilme über Fotografinnen und Fotografen realisiert. Die Reihe bietet einen einzigartigen Überblick über das zeitgenössische Fotoschaffen in der Schweiz. In den Porträtfilmen führen die Fotoschaffenden persönlich in ihre Bildwelten ein, gewähren großzügig Einblick in den Schaffensprozess. Bei der Auswahl der Fotografinnen und Fotografen standen Institutionen aus den verschiedenen Landesteilen, das Musée de l’Elysée in Lausanne, das Museo Cantonale in Lugano und das Fotomuseum Winterthur den Produzenten von PHOTOsuisse beratend zur Seite.

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© Urs Lüthi The Remains of Clarity, 2003/2004
PHOTOsuisse
© Urs Lüthi Trash and Roses, 2001/2002