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New York: Licht und Schatten
from Jacob Riis (1849 - 1914) "How the other half lives"

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New York: Licht und Schatten

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Sun 11 Sep 11:20

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Ende des 19. Jahrhunderts wird in New York die Kluft zwischen Reich und Arm immer tiefer. Die Stadt ist zweigeteilt, die einen leben "im Licht", die anderen "im Schatten". Der Journalist Jacob Riis (1849 - 1914) veröffentlicht die Fotodokumentation "How the other half lives", die die Lebensbedingungen in den New Yorker Slums beleuchtet. 1869 beginnt der Bau der Brooklyn Bridge, entworfen vom deutschstämmigen Ingenieur Johann August Röbling und fertig gestellt von seinem Sohn Washington. Gleichzeitig erschüttert ein Korruptionsskandal die Stadt: Der Politiker William Tweed bereichert sich mit Immobiliengeschäften in Manhattan und wandert schließlich ins Gefängnis. 1873 kommt es zu einer Finanzkrise, die New Yorker Börse wird kurzfristig geschlossen. Zum ersten Mal wird an der Wall Street von "großer Depression" gesprochen. Große Armut und Arbeitslosigkeit nehmen unaufhörlich zu. Aber New York zieht auch die Reichen an, und die Eröffnung der Brooklyn Bridge 1883 verleiht der Stadt ein neues Flair. Aus wirtschaftlichen und politischen Gründen schließen sich die Stadtbezirke Bronx, Brooklyn und Staten Island dem Greater New York an. 1891 zählt New York 3,5 Millionen Einwohner und wird zur zweitgrößten Stadt der Welt nach London. Zur Jahrhundertwende stellt ein massiver Zustrom von Einwanderern die Stadt vor neue Herausforderungen.