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NATUR?
Niggi Messerli: Bretagne 1974, 4/5 Inch Ektachrome

NATUR?

Schweizer Fotografie 1870 bis heute

Ueli Alder » Fred Boissonnas » Balthasar Burkhard » Reto Camenisch » Alberto Flammer » Christian Indermühle » Alexander Jaquemet » Daniela Keiser » Jerome Leuba » Niggi Messerli » Martin Möll » Augustin Rebetez » Adrian Scheidegger » Jules Spinatsch » Esther van der Bie » Cécile Wick »

Exhibition: 11 May – 23 Jun 2013

Fri 10 May 18:00

Kunsthalle Palazzo

Poststr. 2
4410 Liestal

+41 (0)61-9215062


www.palazzo.ch

Tue-Fri 14-18 . Sat/Sun 13-17

NATUR? Schweizer Fotografie 1870 bis heute

Ausstellung: 11. Mai - 23. Juni 2013
Eröffnung: 10. Mai 2013, 18 Uhr

Kuratoren: Massimiliano Madonna und Konrad Tobler, Kunsthistoriker Bern

Natur? Schweizer Fotografie 1870 bis heute

Die Grenzen zwischen Natur und Zivilisation sind fliessend. Nicht immer ist zu erkennen, was «natürlich» ist oder was, gesellschaftlich und kulturell bedingt, als «natürlich» bezeichnet wird. So sind beispielsweise weite Teile der Wälder im Mittelland das Produkt der Forstwirtschaft seit dem 19. Jahrhundert. Umgekehrt findet sich in den Panzersperranlagen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges Fauna und Flora, wie sie sonst nirgends zu finden sind. Rückt «Natur» in den Fokus der Fotografie, wird die Fragestellung nochmals brisanter. Denn es liegt im Wesen dieses Mediums, dass durch Ausschnitt, Perspektive, Lichtführung und Inszenierung das scheinbar Natürliche a priori zum Kunstprodukt wird.

Das Projekt Natur? verbindet derart eine kulturkritische Fragestellung mit der (Selbst-)Reflexion des Mediums Fotografie. Natur ? beschränkt sich bewusst auf Fotografinnen und Fotografen aus der Schweiz – ohne dass freilich die gezeigte Natur in der Schweiz angesiedelt sein müsste. Der Bogen spannt sich von bewusst inszenierten Naturbilder wie etwa bei Esther van der Bie über die poetischen Blumenbilder von Cécile Wick zu den monumental schwarzen Bergbildern von Reto Camenisch bis hin zu den in der Natur fotografierten Zivilisationsfundstücken, die Martin Möll neu inszeniert und dokumentiert; Stillleben von Balthasar Burkhard treten in einen Dialog mit den Fotografien ausgestopfter Tiere von Alberto Flammer. Insgesamt sind rund 15 Positionen der aktuellen Schweizer Fotografieszene vertreten.