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Arkadienmaschine, 2014, 125 x 290 cm © Stephan Kaluza

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Exhibition: 30 Mar – 29 Jun 2014

Sun 30 Mar 11:30

Neue Galerie Haus Beda

Bedaplatz 1
54634 Bitburg
Tue-Fri 15-18, Sat-Sun 14-18

Neue Galerie im Haus Beda

Bedaplatz 1
54634 Bitburg

06561-96450


www.haus-beda.de

Tue-Fri 15-18, Sat-Sun 14-18

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Waterloo, 2011, 95 x 300 cm © Stephan Kaluza

Stephan Kaluza
"Abfolgen"


Ausstellung: 30. März - 29. Juni 2014
Vernissage: 30. März, 11.30 Uhr

Kuratorenführung: Sonntag, 11. Mai 2014, 17.00 Uhr, Dr. Ute Bopp-Schumacher

Seit 2004 widmet sich der in Düsseldorf lebende Maler, Fotograf und Autor Stephan Kaluza (*1964) verstärkt fotografischen Großprojekten, in denen er ganze Landstriche, wie den Flusslauf des Rheins oder Großbauten wie den gesamten Verlauf der Berliner Mauer aufnimmt und komprimiert als Ganzes visuell vermittelt. In seinen Bildstücken reiht er Momentaufnahmen von Theateraufführungen und Performances filmartig aneinander. Daneben verfasst er selbst Theaterstücke. Seine Arbeiten sind auch international bekannt geworden durch Ausstellungen in St. Petersburg, Seoul und Shanghai und anderen Orten.

Die Bitburger Ausstellung konzentriert sich auf landschaftliche Arbeiten aus drei Werkkomplexen: dem »Rhein«-Projekt«, den »Arkadienmaschinen« und den »Feldern«.

Vom »Rhein«-Projekt« werden Ansichten des Hafens bei Karlsruhe, des Mittelrheintals, des Rheins bei Speyer und verschiedene Details gezeigt.

Die »Arkadienmaschinen« genannten Werke werden erstmals gezeigt. Dabei handelt es sich um vier, fünf oder mehr landschaftliche Aufnahmen, die der Künstler zu glaubwürdigen Panoramen zusammenfügt. Aufgrund der Namensgebung - Arkadien steht für ein glückliches idyllisches (Land-)Leben – verbindet man diese fiktiven Landschaftsgebilde mit positiven Erfahrungen. Gleichzeitig impliziert der Hinweis auf Arkadien auch Vanitas-Motive. In Anlehnung an den Beginn der Landschaftsmalerei handelt es sich bei Stephan Kaluzas mit Hilfe von Dokumentar- und Digitalfotografie geschaffenen Arkadienbildern um klassische Sehnsuchtsbilder, die uns durch ihre Schönheit in ihren Bann ziehen.

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Verdun Donaumont, 2011, 95 x 3000 cm © Stephan Kaluza

Von dem Projekt »Felder«, bei dem der Künstler gezielt die Orte historisch wichtiger Schlachten aufsuchte, werden Ansichten von Azincourt, Waterloo, Verdun, Omaha Beach und Land und Seelow gezeigt. In den »Felder«-Panoramen mit ihren geschichtsträchtigen Namen, die heute als unscheinbare Wiesen, Felder, Äcker und Strandabschnitte erscheinen, dokumentiert Stephan Kaluza Meter für Meter die einst mit Blut getränkte Erde. Die Bedeutung der Orte erschließt sich über die Namen. Diese evozieren Assoziationen, bringen Weltgeschichte in Erinnerung und lösen unterschiedlichste Emotionen aus. Im Verbund mit der Phantasie der Betrachter rufen Stephan Kaluzas Bilder hinter dem Bild hervor und zeigen so eine abwesende frühere Gegenwart.

Anläßlich des 100. Jahrestages des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges bietet die Ausstellung »Stephan Kaluza. Abfolgen. Fotografien«“ viel Gesprächsstoff über den Gang der Zeit und Querverweise auf Europas Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.

Als Ergänzung zu der Ausstellung von Stephan Kaluza zeigt die Bibliothek der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung ausgewählte Literatur und Fotografien zum Ersten Weltkrieg und zu einzelnen Kriegsschauplätzen.

Anlässlich der Ausstellung erscheint der von der Dr.-Hanns-Simon-Stiftung herausgegebene Katalog »Stephan Kaluza. Abfolgen. Fotografien« im im Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg.

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Omaha Beach, 2011, vier Werkteile à 95 x 300 cm (Detail) © Stephan Kaluza