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Lost in Space
Wiebke Loeper: aus der Serie zu eigen, 2015 © Wiebe Loeper

Wiebke Loeper »

Lost in Space

Eine Ausstellung mit Susanne Lorenz

Exhibition: 17 Oct – 28 Nov 2015

Fri 16 Oct 19:00

Galerie cubus-m

Pohlstr. 75
10785 Berlin

+49 (0)30-81494690


www.cubus-m.com

Wed-Fri 14-19, Sat 11-19

Lost in Space
Susanne Lorenz: aus der Serie Perspektivobjekte Mährische Bank, 2015, Foto: © Wiebke Loeper

"Lost in Space"
Wiebke Loeper und Susanne Lorenz


Ausstellung: 17. Oktober bis 28. November 2015

Eröffnung: Freitag, 16. Oktober, 19 Uhr
Eröffnungsrede: Maren Lübbke-Tidow (Autorin und Kuratoirn, Berlin)

Artist Talk mit Maren Lübbke-Tidow am 28. November 2015, 11 Uhr

Mit unterschiedlichen Ausgangsfragen und medialen Ansätzen hinterfragen die beiden Künstlerinnen Bildräume und Realräume. Wiebke Loeper beschäftigt sich in ihren Fotoarbeiten aus der Serie 'zu eigen' (seit 2014) mit dem urbanen Raum als Ort historischer und biografischer Bezüge und geht der Transformation Berlins nach dem Umbruch der Wiedervereinigung nach. Susanne Lorenz' Arbeiten finden ihren Ursprung in Renaissance-Malereien, aus denen sie u.a. Architektur- und Möbeldetails übernimmt und diese in Objekte aus Holz und Plastilin überträgt. Dabei hält sie an den perspektivischen Verzerrungen und Begebenheiten der Gemälde fest, wodurch ihre Skulpturen in der neuen Situation des Ausstellungsraums eine eigenständige und offene Existenz entwickeln. Sowohl in Loepers Fotografien wie in Lorenz’ Skulpturen geht es um das Herauslösen und Neuintegrieren in Räumlichkeiten. Geschichten werden mitgebracht oder überhaupt erst generiert. Bezüge werden aufgebaut, aufgegeben und neu geknüpft.

Lost in Space
Wiebke Loeper: aus der Serie zu eigen, 2015 © Wiebe Loeper

Wiebke Loeper (*1972 in Ostberlin), studierte künstlerische Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Arno Fischer und Joachim Brohm und schloss mit dem Meisterschüler ab. Seit 1996 betreibt sie mit Freunden das Netzwerk lux fotografen. Loeper hat wichtige Förderungen und Preise erhalten, darunter das Villa-Aurora Stipendium in Los Angeles, das Arbeitsstipendium der Bundesstiftung für Kultur im Rahmen des Projektes „Schrumpfende Städte“ und den Aenne-Biermann-Preis. Bis 2008 wurde sie durch J.J. Heckenhauer vertreten, der ihre ersten zwei Bücher verlegte. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, u.a. in der Ausstellung "darstellung/vorstellung. Fotografie aus Deutschland", "Asterismo. Artistas radicados en Berlin", auf der 5th African Photography Encounters Bamako und 3rd Ars Baltica Triennial of Photographic Art. Loeper untersucht gesellschaftliche Transformationsprozesse in biografischen Bezügen. Seit 2008 ist sie Professorin für Fotografie an der Fachhochschule Potsdam. Seit 2013 wird sie durch cubus-m vertreten.

Susanne Lorenz (*1969 in Hannover), studierte Bildende Kunst sowie Kunst- und Architekturwissenschaft in Braunschweig und Berlin. Von 2006-2010 war sie Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg und seit 2010 ist sie Professorin für Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin. Lorenz hat wichtige Förderungen und Preise erhalten, darunter das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, das Casa Baldi Stipendium und das DAAD Stipendium. Ihre Arbeiten sind zu sehen in öffentlichen und privaten Sammlungen, temporären Ausstellungen sowie als dauerhafte Installationen im öffentlichen und privaten Raum. Die Objekte und Installationen von Susanne Lorenz weisen Bezüge zu Architekturen, Landschaften sowie (kunst-)historischen Zusammenhängen auf. Ihre zum Teil großformatigen Arbeiten entwickelt Lorenz häufig für konkrete Orte. Internationale Bekanntheit erlangte das Badeschiff (2004 mit AMP Arquitectos und Gil Wilk), ein für die Ausstellung "con_con" umgebauter Lastkahn, der bis heute als schwimmendes Schwimmbad im Osthafen Berlins betrieben wird.

Lost in Space
Susanne Lorenz: Atmen, 2014, Foto: © Martin Pfahler