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Pixelprojekt_Ruhrgebiet
© Nanna Heitmann

Pixelprojekt_Ruhrgebiet

Neuaufnahmen 2017/2018

Exhibition: 20 Sep 2018 – 26 Jan 2019

Thu 20 Sep 18:30

Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Munscheidstr. 14
45886 Gelsenkirchen

0209-36653718‬


www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de

Mon-Fri 8-17:30

Pixelprojekt_Ruhrgebiet
© Horst Guth

Pixelprojekt_Ruhrgebiet:
"Neuaufnahmen 2017/2018"

Ausstellung: 20. September 2018 bis 26. Januar 2019

Eröffnung: Donnerstag, 20. September 2018, 18:30 Uhr

Mit dem Ziel, freie Inhalte und freies Wissen jenseits von Wissens- und Informationsmonopolisten zu fördern, ist das Anliegen von Pixelprojekt_Ruhrgebiet heute mindestens so aktuell wie bei der Gründung 2003. Seither entsteht mit dem freien Projekt von Fotografinnnen und Fotografen im Ruhrgebiet ein einzigartiges regionales fotografisches Gedächtnis im Internet. Jetzt wird es um 19 weitere Fotoserien erweitert. Mehr als die Hälfte der Neuaufnahmen kommen von Bildautoren, die erstmals für das Pixelprojekt_Ruhrgebiet ausgewählt worden sind.

"Uns geht es um Bildung – und darum, Erkenntnis durch Erkennen und Handeln durch Emotionalisierung zu unterstützen. Das ist der Jury mit der aktuellen Auswahl der Neuaufnahmen 2017/2018 einmal mehr gelungen", freut sich Peter Liedtke, Initiator von Pixelprojekt_Ruhrgebiet.

Insgesamt 72 Fotografinnen und Fotografen hatten sich um eine Aufnahme in den renommierten Fotopool beworben. 19 wurden ausgewählt. Zehn erstmals nominierte Fotografinnen und Fotografen bringen ihre neuen, eigenständigen Perspektiven ein.

Claudius Dorner und Johann Husser setzen sich in ihren Serien "Schuirweg 107" und "An den Rändern einer Idee" mit Aspekten der Architektur auseinander.

Auch die Serie "Reklametafeln" von Horst Guth und die Serien "Der Jakobsweg im Ruhrgebiet" und "Grüße aus Huckarde" von Nicolas Vogel thematisieren den öffentlichen Raum.

Soziale Themen greift Ermine Ercihan mit der Serie "Antrag auf Arbeitserlaubnis" auf.

Dem Ende des Bergbaus nähert sich Nanna Heitmann mit Portraits unter der Überschrift "Weg vom Fenster – Das Ende einer Ära".

Gerd Peters erinnert an "Herner Halbstarke" in einer historischen Serie.

An der "Herner Stadtgrenze 1985" hingegen hat Ferdinand Ullrich genauer hingeschaut.

Janosch Rauter entdeckte in Essen einen den überwucherten "Burgplatz".

Neu dabei ist auch Christel Sellmons, die gemeinsam mit Wolfgang Fröhling, der damit bereits seine siebte Fotoserie im Pixelprojekt-Ruhrgebiet einbringt, unter dem Titel "Entgleist" – aufgegebene und zurückgebaute Bahngleise in den Fokus genommen hat.

Pixelprojekt_Ruhrgebiet
© Frank Schultze

Mit ganz neuen Perspektiven haben eine Reihe von Fotografen ihre bereits vorhandenen Serien im regionalen Gedächtnis des Ruhrgebiets erweitern können.

So zeigt die mittlerweile elfte Pixelprojekt-Serie "Ver(t)eidigt" von Joachim Schumacher die Begegnungen von Bundeswehr und Bevölkerung aus den frühen 1980er Jahren.

Haiko Hebig setzt mit "Stichtag Seefest" die Geschichte seiner Serie "Die Phoenix-Gesellschaft" fort.

Julia Unkel greift mit ihrer zweiten Serie im Pixelprojekt unter dem Titel "255,736 Mikrogramm" das Thema PCB-Belastung im Dortmunder Hafen auf.

Achim Pohl richtet seinen Blick erneut auf Menschen am Rande der Gesellschaft, indem er die Serie "Grenzenlos–Roma im Ruhrgebiet" einbringt.

Cornelia Suhan berichtet mit ihrer dritten Portraitserie im Bildtank diesmal über die Entwicklung "Vom Menschen zum Flüchtling, vom Flüchtling zum Menschen".

Frank Schultze portraitiert mit "Aschura in Essen" den Abschluss der zehntägigen schiitischen Trauer- und Bußrituale.

Fußballfans hat Frank B. Napierala in einer historischen Serie "Schalke – 1973" festgehalten.

Und Cornelia Wimmer rettet mit "oldschool" Erinnerungen an Zeiten bevor Schulen digitalisiert wurden.

Im Internet unter www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de ist die gesamte Bildsammlung zu sehen. Sie wird mit den Neuaufnahmen in ihrem 15. Jahr auf nahezu 9.500 Fotografien in 496 Fotoserien von insgesamt 304 Fotografinnen und Fotografen wachsen. Die neuen Serien werden mit der Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, 20. September, 18.30 Uhr, freigeschaltet. Zur Eröffnung spricht nach Grußworten von Michael Klotz, Mitglied des Vorstands der Sparkasse Gelsenkirchen, der Leiter von PixxelCult im Saarland (einem Projekt, dass dort nach der Struktur des Pixelprojekt_Ruhrgebiet entstanden ist), Thomas Roessler, über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und Perspektiven. Die musikalische Begleitung übernimmt Ludger Schmidt am Cello.

Pixelprojekt_Ruhrgebiet wird gefördert und möglich gemacht durch: Stadt Gelsenkirchen, Sparkasse Gelsenkirchen, Wissenschaftspark Gelsenkirchen, Ruhr Museum, werkbund nrw, Kulturserver NRW, Deutsche Gesellschaft für Photographie und Förderverein Pixelprojekt_Ruhrgebiet.

Pixelprojekt_Ruhrgebiet
© Heiko Hebig
Pixelprojekt_Ruhrgebiet
© Frank B. Napierala