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Mur(s) / Mauer(n)
Florian Albrecht-Schoeck, Ohne Titel, aus der Serie "Kraj Rodzinny (Homeland)", 2008

Mur(s) / Mauer(n)

Festival des Voies Off

Florian Albrecht-Schoeck » Jana Bissdorf » Malte Sänger » & others

Exhibition: – 31 Jul 2019

Wed 3 Jul 18:30

FOTOHAUS ParisBerlin

7, rue de la Roquette
13200 Arles

Deutsche Börse Photography Foundation

Mergenthalerallee 61
65760 Eschborn

+49 (0)69-21 11 40 60


deutscheboersephotographyfoundation.org/

by app. only

Mur(s) / Mauer(n)
Florian Albrecht-Schoeck, Ohne Titel, aus der Serie "Lost", 2010

Während des internationalen Fotografiefestivals „Les Rencontres de la photographie" im französischen Arles zeigt die Deutsche Börse Börse Photography Foundation ab dem 1. Juli im Fotohaus ParisBerlin in diesem Jahr Positionen drei junger Fotografen, die Teil der Art Collection Deutsche Börse sind: Florian Albrecht-Schoeck, Jana Bissdorf und Malte Sänger. Unter dem Titel "Mur(s)/Mauer(n)" präsentieren 15 Institutionen im Fotohaus Werke von über 50 Fotografen.

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Jana Bissdorf, Ohne Titel, aus der Serie "Wege zum Glück", 2018 © Jana Bissdorf

Florian Albrecht-Schoeck, geboren in Darmstadt 1980. Studierte an der der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Lebt und arbeitet in Offenbach am Main und Frankfurt am Main. Florian Albrecht-Schoeck befasst sich mit der menschlichen Existenz, die er sowohl zeitlich als auch räumlich als ein universelles Thema begreift. Auf seinen fotografischen Streifzügen konzentriert sich der Künstler auf urbane Gebiete, um die Bedeutung bestimmter Orte zu erforschen. Architekturen und Landschaften, in denen sich verschiedene Lebensformen, Ideologien und Historie der Orte manifestieren, stehen dabei im Zentrum seines künstlerischen Interesses. In der Präsentation seiner Werkgruppen spielt die geografische Zuordnung der fotografierten Orte keine Rolle, denn der Künstler erschafft ein globales Kaleidoskop, das sich mit dem System hinter allem Dasein beschäftigt.

Jana Bissdorf, geboren 1987 in Heidelberg, studiert Visual Arts an der HFG Offenbach. Nach einer Ausbildung als Fotografin arbeitete sie zunächst in Asien. Der dortige Aufenthalt festigten die Inhalte ihrer Arbeiten, welche die Hinterfragung sozialer Ordnungen behandeln. Die Bedeutung des sich Bewegens durch die Welt, das Straucheln und Auflesen von Fragmenten, sind die entscheidenden Momente ihres Arbeitsprozesses. Installative Auseinandersetzungen mit dem Fotografischen bilden das zweite Themenfeld ihres Werkprozesses. Die gezeigten Fotografien vereinen die lineare Stringenz zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und lenken den Blick auf die urinnersten Konflikte des Individuums. Die eingebetteten Bilder stammen von Aufsammlungen aus Sperrmüllhaufen. Jana Bissdorf lebt in Offenbach am Main.

Malte Sänger, geboren 1987 in Frankfurt am Main, studierte Kunst an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main in den Bereichen Fotografie und Philosophie und Ästhetik. Lebt und arbeitet in Offenbach am Main. Malte Sängers Arbeiten beschäftigen sich mit den Tiefen menschlicher Erinnerung. In seiner Arbeit „Partition" erwarb er eine viertel Tonne Elektroschrott zu den Rohstoffpreisen für die darin enthaltenen seltenen Metalle. Die im Schrott gefundenen, jedoch gelöschten Festplatten wurden per Software wieder hergestellt und offenbarten nun plötzlich menschliche Existenz in allen Dimensionen. Aus dem hermetisch abgeschlossenen Raum des Datenträgers tauchte nun das intimste Private, Sorgen, Nöte, E-mails, Begierden, sexuelle Phantasien, Krankheiten, Kontodaten von Menschen auf. Die eindringlichsten Eindrücke fremden Lebens aus dem koordinatenlosen Raum des Datenträgers verorteten sich handschriftlich auf einem losen Stück Papier.

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Malte Sänger, alle aus der Serie "Partition", 2015 © Malte Sänger
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Jana Bissdorf, Ohne Titel, aus der Serie "Wege zum Glück", 2018 © Jana Bissdorf
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Jana Bissdorf, Ohne Titel, aus der Serie "Wege zum Glück", 2018 © Jana Bissdorf