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World Press Photo 2022
World Press Photo of the Year
Amber Bracken for The New York Times

World Press Photo 2022

Präsentiert von GEO und STERN

Matthew Abbott » Jonas Bendiksen » Amber Bracken » Lalo de Almeida » Ismail Ferdous  » Mary Gelman » Nanna Heitmann » Guillaume Herbaut » Yael Martinez » Kosuke Okahara » Louie Palu » Isadora Romero » Konstantinos Tsakalidis » Irina Werning » & others

Exhibition: – 17 Oct 2022

Altonaer Museum

Museumstr. 23
22765 Hamburg

+49 (0)40-4281350


www.shmh.de

Mon, Wed-Fri 10-17, Sat/Sun 10-18

World Press Photo 2022
World Press Photo Long-Term Project Award
Lalo de Almeida for Folha de São Paulo, Panos Pictures

World Press Photo 2022
Ausstellung: 21. September bis 17. Oktober 2022

Die Gewinner:innen des diesjährigen World Press Photo Awards stehen fest. Bei dem größten und international renommiertesten Wettbewerb für Pressefotografie kürt die Stiftung World Press Photo seit 1955 jedes Jahr die besten Fotos des vergangenen Jahres. Die diesjährige Gewinnerin, Amber Bracken, erinnert mit ihrem Bild Kamloops Residential School an über 200 indigene Kinder, deren Gräber in Kanada entdeckt wurden. Im 19. Jahrhundert wurden viele Kinder indigener Gemeinschaften ihren Familien entrissen, ihrer Kultur beraubt und teilweise missbraucht, mindestens 4100 Kinder starben in Internaten wie der Kamloops Indian Residential School. Die anderen drei Globalgewinner:innen des World Press Photo Awards thematisieren Umweltprobleme.

Die World Press Photo Foundation zeichnet seit 1955 jedes Jahr die besten internationalen Pressefotografien des jeweiligen Vorjahres mit dem World Press Photo Award aus. Die Themen des größten und renommiertesten Wettbewerbs dieser Art reichen von politischen Auseinandersetzungen über Umweltprobleme bis zu Sportreportagen und Momenten aus dem Alltagsleben. Die preisgekrönten Fotografien werden in einer Wanderausstellung gezeigt, die in mehr als 80 Städten auf der ganzen Welt von über einer Million Besucher*innen gesehen wird. Die Magazine GEO und STERN präsentieren die Ausstellung seit über 25 Jahren in Hamburg – dieses Jahr werden die prämierten Bilder erstmalig im Altonaer Museum zu sehen sein.

Eine unabhängige Jury hat die Gewinner*innen des World Press Photo Award 2022 aus 64.823 Beiträgen von 4.066 Fotograf*innen aus 130 Ländern ausgewählt. Die insgesamt 24 prämierten Fotograf*innen stammen aus 23 Ländern: Ägypten, Argentinien, Australien, Bangladesch, Brasilien, Deutschland, Ecuador, Frankreich, Griechenland, Indien, Indonesien, Japan, Kanada, Kolumbien, Madagaskar, Mexiko, die Niederlande, Nigeria, Norwegen, Palästina, Russland, Sudan und Thailand.

World Press Photo 2022
World Press Photo Europe
Konstantinos Tsakalidis for Bloomberg News

Die ausgezeichneten Arbeiten bieten eine beeindruckende Vielfalt von Perspektiven aus allen Teilen der Welt und präsentieren mutige Geschichten und einzigartige Einblicke zu aktuellen Konflikten und Ereignissen – von den unbestreitbaren Auswirkungen der Klimakrise über die weltweit zunehmenden Kämpfe um gesellschaftliche Gleichberechtigung bis hin zu den Diskussionen über den Schutz und die Bewahrung indigener Kulturen und deren Lebensräume.

Lars Lindemann, Fotochef und stellvertretender Visual Director bei GEO: "Beim World Press Photo Award haben dieses Jahr erstmals Regionaljurys aus sechs Regionen der Welt die Gewinner:innenbilder prämiert. Dadurch ist der Award deutlich vielfältiger geworden, das ist großartig! Augenfällig ist: Drei der vier Hauptpreisträger:innen beschäftigen sich mit Umweltproblemen. Diese neue Entwicklung unterstreicht die Dringlichkeit von Umweltzerstörung und Klimawandel, über die wir bei GEO immer wieder berichten, auf dramatische Art und Weise. Ich freue mich sehr, dass wir die so relevanten Arbeiten im Herbst im Altonaer Museum ausstellen und damit unsere langjährige Partnerschaft mit World Press Photo fortsetzen können."

Anja Dauschek, Direktorin des Altonaer Museum: "Im Altonaer Museum haben Foto-Ausstellungen eine lange Tradition und Fotografien als historische Zeugnisse sind für uns von großer Bedeutung. Die World Press Photo-Ausstellung dokumentiert, welche Ereignisse und Entwicklungen 2021 die Welt bewegt und ganz aktuell Geschichte geschrieben haben. Das herausragende Foto Kamloops Residential School unterstreicht zudem, dass Geschichte immer wieder neu und kritisch befragt werden muss. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit Gruner + Jahr, GEO und STERN ab diesem Jahr die weltweit besten Pressefotos bei uns im Museum zeigen können."

World Press Photo 2022
World Press Photo South America Stories
Irina Werning, Pulitzer Center