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19. IBB-Preis für Photographie
Jana Pressler
Starry Nights Nr. 7, 2025
Fotogramm auf Baryt, Glas, Gleiter (Installationsansicht)
© Jana Pressler

19. IBB-Preis für Photographie

Moritz Haase » Jana Pressler »

Exhibition: 20 Feb – 10 May 2026

Thu 19 Feb 18:00

Kommunale Galerie Berlin

Hohenzollerndamm 176
10713 Berlin

+49 (0)30-902916704


www.kommunalegalerie-berlin.de

Tue-Fri 10-17 . Wed 10-19 . Sat, Sun 11-17

19. IBB-Preis für Photographie
Jana Pressler
Platzhalter (Trichter 2), 2024-2025
Fine Art Print
© Jana Pressler

19. IBB-Preis für Photographie
Preisträger:innenausstellung


Bereits zum 19. Mal wurde der IBB-Preis für Photographie in Kooperation mit dem Freundeskreis der UdK Berlin | Karl Hofer Gesellschaft e.V. vergeben. Die diesjährigen Preisträger sind Jana Pressler (Hauptpreis) und Moritz Haase (Anerkennungspreis). Die Ausstellung führt zwei künstlerische Positionen zusammen, die Fotografie als Mittel zur Untersuchung von Zeitlichkeit und physikalischer Wirklichkeit nutzen. Beide Arbeitsweisen befassen sich mit Formen der Aufzeichnung und der Sichtbarmachung bildgebender Prozesse.

Jana Pressler arbeitet mit Installation, Skulptur und analoger Fotografie. Ihre Werke setzen der flüchtigen Bestätigungskultur Sozialer Medien eine Beschäftigung mit Wahrnehmungsstrukturen entgegen. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen das Prozesshafte und Indexikale sowie das Verhältnis von Fläche und Raum.

Moritz Haase arbeitet mit Fotografie und Installation, Lichtphänomenen und Erinnerungsräumen. Seine Arbeiten beruhen auf einer Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit, die sich an physikalischen Prozessen orientiert. Aufnahmen aus unterschiedlichen Zeiten und Räumen werden neu geordnet und zueinander in Beziehung gesetzt.

19. IBB-Preis für Photographie
Moritz Haase
Photon, 2022/2025
C-Print
© Moritz Haase

IBB-Preis für Photographie

Seit 2007 lobt die Investitionsbank Berlin (IBB) den IBB-Preis für Photographie in Kooperation mit dem Freundeskreis der UdK Berlin | Karl Hofer Gesellschaft aus. Dieser Preis ist seit 2024 höher dotiert mit 7.500 Euro. Gebunden an die Preisvergabe stellt die Bank weitere 2.000 Euro für die Ausstellung sowie 3.000 Euro für eine Katalogpublikation zur Verfügung. Fakultativ kann für qualitativ gleichwertige Arbeiten ein Anerkennungspreis vergeben werden. Dieser ist seit 2024 dotiert mit 2.500 Euro; die Bank gibt zum Anerkennungspreis weitere 2.000 Euro für die Ausstellung sowie 2.000 Euro für die Produktion eines Leporellos o.ä. dazu. Die Preisvergabe beinhaltet darüber hinaus die mehrwöchige Ausstellungausrichtung in der Kommunalen Galerie Berlin.

Der Wettbewerb richtet sich an Studierende sowie Absolvent:innen der UdK Berlin, die ihr Studium in den letzten fünf Jahren abgeschlossen haben und in der Regel jünger als 35 Jahre alt sind.

Das Juryverfahren ist zweistufig: In einem ersten Schritt werden Professor:innen der Universität der Künste (Fakultäten Bildende Kunst & Gestaltung) aufgefordert, jeweils geeignete Kandidat:innen für die Preisvergabe vorzuschlagen. Eine unabhängige Jury entscheidet dann über die Preisvergabe.

Die Jurymitglieder 2025 waren Nadine Barth (Kuratorin/Journalistin), Veronika Kellndorfer (Künstlerin) und Jan Sobottka (Fotograf).

Die Preisträger:innen

Jana Pressler (*1997) studiert Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin und war Studentin an der Royal Danish Academy of Fine Arts. Zuvor besuchte sie die Schule Friedl Kubelka für künstlerische Photographie in Wien und studierte Sozialwissenschaften an den Universitäten Passau und Leiden. Sie realisierte Einzelausstellungen im RLB Atelier, Lienz, und in der Milky Way New York Gallery, Kopenhagen. Ihre Arbeiten waren in Gruppenausstellungen unter anderem auf der Architekturbiennale Kopenhagen, im Museum für Fotografie, Berlin, in der Kunsthalle Aarhus, bei Marie 10, Berlin, im Rahmen des Europäischen Monats für Fotografie Berlin sowie im weissen haus, Wien, zu sehen. Sie war Teilnehmerin des Instituts für künstlerische Praktiken in Donostia/San Sebastián und Artist in Residence bei der Medienfrische, Boden. Ihre Arbeit ist Teil der Sammlung des Skulpturenmuseums Glaskasten Marl.

Moritz Haase (*1994) hat eine Ausbildung zum Fotografen am Lette Verein absolviert und studiert aktuell Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin und an der Zürcher Hochschule der Künste. Seine Werke waren u. a. im KW Institute for Contemporary Art, im Museum für Fotografie und in der Galerie Pavlov’s Dog zu sehen. Er realisierte Einzelausstellungen in der Galerie im Tempelhof Museum und im Projektraum 145.

19. IBB-Preis für Photographie
Moritz Haase
Sitting On A Cornflake (Crop 1), 2017/2025
C-Print
© Moritz Haase
19. IBB-Preis für Photographie
Jana Pressler
Tower 4, 2025
Postkartenständer, Glas
© Jana Pressler