
Zwischen Blick und Begegnung
Tiere in der zeitgenössischen Fotografie
Alfons Alt » Herbert Döring-Spengler » Bruce Davidson » Elliott Erwitt » Benedict J. Fernandez » Gilbert Garcin » David Hockney » Thomas Hoepker » Leila Jeffreys » Ulrich Mack » Vincent Munier » Obie Oberholzer » Willy Ronis » William Ropp » Peter Schudel » Louis Stettner » Karin Székessy » Sabine Weiss » & others
Exhibition: 20 Feb – 26 Apr 2026
Fri 20 Feb 19:30

Städtische Galerie Iserlohn
Theodor-Heuss-Ring 24
58636 Iserlohn
+49 (0)2371-2171940
galerie@iserlohn.de
www.galerie-iserlohn.de
Wed-Fri 15-19, Sat 11-15, Sun 11-17

"Zwischen Blick und Begegnung"
Tiere in der zeitgenössischen Fotografie
Ausstellung: 20. Februar bis 26. April 2026
Eröffnung: Freitag, 20. Februar, 19:30 Uhr
Tiere als Spiegel, Sinnbild und Gegenüber – eine Ausstellung über die vielfältigen Beziehungen
zwischen Mensch und Tier in der Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts.
Die Ausstellung "Zwischen Blick und Begegnung – Tiere in der zeitgenössischen Fotografie"
widmet sich der faszinierenden Rolle, die Tiere in der modernen und zeitgenössischen Fotografie
spielen. Im Fokus steht die Frage, wie Fotografen das Verhältnis zwischen Mensch und Tier ins
Bild setzen – als Ausdruck von Nähe, Respekt, Komik oder Verletzlichkeit.
Zu sehen sind Werke renommierter Künstlerinnen und Künstler wie z.B. Louis Stettner, Willy
Ronis, Sabine Weiss, Elliott Erwitt, Ulrich Mack, Vincent Munier, David Hockney, Gilbert Garcin
und Thomas Höpker als auch engagierte aufstrebende Künstler wie Alfons Alt, Herbert Döring-
Spengler, Leila Jeffreys oder William Ropp. Ihre Fotografien spannen einen Bogen von den
poetischen Straßenszenen der Nachkriegszeit bis hin zu eindringlichen Umweltthemen unserer
Gegenwart.
In den humanistischen Bildwelten von Stettner, Ronis und Weiss sowie in den Fotografien von
Bruce Davidson, Karin Szekessy und Obi Oberholzer werden Tiere als selbstverständliche
Begleiter im urbanen Alltag gezeigt – vertraute Wesen, eingebunden in das soziale Leben der
Menschen. Elliott Erwitt setzt dem mit seinem unverwechselbaren Humor eine ironische Note
entgegen und zeigt Hunde und ihre Halter in pointierten Gegenüberstellungen, die das
Wechselspiel von Ähnlichkeit und Differenz auf den Punkt bringen.

Einen anderen Zugang wählt Ulrich Mack mit seiner Serie "Wildpferde" in Kenia. In den
dynamischen Aufnahmen frei lebender Tiere, wird Bewegung zu einem Symbol von Kraft,
Ursprünglichkeit und Freiheit, die jedoch nur von realtiv kurzer Dauer ist, bis die Pferde vom
Menschen gefangen werden.
Thomas Höpker, Ben J. Fernandez und Peter Schudel schließlich lenken den Blick auf die
kulturellen und gesellschaftlichen Räume, in denen Tiere den Menschen begegnen – auf
Märkten, in Städten, in alltäglichen und rituellen Zusammenhängen.
"Zwischen Blick und Begegnung" ist damit weit mehr als eine Ausstellung über Tiere: Sie ist eine
Reflexion über die gemeinsame Existenz von Mensch und Tier, über Achtsamkeit, Projektion und
Verantwortung. Die Fotografien eröffnen einen Dialog zwischen Beobachtung und Empathie –
und fordern dazu auf, den eigenen Blick auf das Tier, und damit auch auf uns selbst, neu zu
entdecken.
