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n+1.
Sara Cwynar
Scroll 1, 2020 (Standbild), aus der Serie Marilyn
© Sara Cwynar / Courtesy Cooper Cole, Toronto

n+1.

Mehr als ein Bild

Heba Y. Amin » Sara Cwynar » Katarína Dubovská » Dörte Eißfeldt » Jan Paul Evers » Dunja Evers » Philipp Goldbach » David Hockney » Sven Johne » Jürgen Klauke » Peter Miller (*1978) » Csaba Nemes » Barbara Proschak » Adrian Sauer » Helmut Schweizer » Roman Signer » Sophie Thun »

Exhibition: 25 Feb – 23 May 2026

Fri 27 Feb 17:30

Kunststiftung DZ BANK

Platz der Republik
60325 Frankfurt (Main)

+49 (0)69-7680588 00


kunststiftungdzbank.de

Tue-Sat 11-19

n+1.
Jürgen Klauke
Selfperformance, 1972 (Detail)
© Jürgen Klauke, VG Bild-Kunst, Bonn 2026

"n+1. Mehr als ein Bild"

Ausstellung: 25. Februar bis 23. Mai 2026

Gestapelt, gereiht, geschichtet: Das Serielle erscheint in der Kunst der Gegenwart in großer Vielfalt. Die Kunststiftung DZ BANK nimmt in der Ausstellung »n+1. Mehr als ein Bild« vom dieses Prinzip zum Ausgangspunkt. »n+1« ist nicht als mathematische Formel zu verstehen, sondern drückt hier im Grunde nur eine von Kunstschaffenden immer wieder verwendete Vielzahl von einzelnen Elementen aus, die sie zu einem Kunstwerk zusammenfügen. Mit Bildpaaren, Installationen, Serien, Zyklen, Clustern oder Archiven präsentiert die Ausstellung unterschiedliche Konstellationen. Variationen, Kombinationen oder Kontextualisierungen erzeugen Bezüge, die nicht nur neue Perspektiven eröffnen, sondern das Gesamtgefüge erweitern. Erst durch ein Vergleichen, Erinnern und Verknüpfen der Kunstwerke wird die Ausstellung lebendig.

Variiert, vervielfacht, verbunden: Das sequenzielle Prinzip der Ausstellung zeigt sich auch im Kuratorischen. Neben Christina Leber, Künstlerische Leiterin der Kunststiftung DZ BANK, und Steffen Siegel, Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, haben die Studierenden des Master-Studiengangs Photography Studies and Research aktiv an der kuratorischen Konzeption, der Auswahl und dem Display der Werke mitgewirkt. Erst im Zusammenspiel aller Beteiligten während des Wintersemesters 2025/2026 ist die Ausstellung aus einer Vielzahl möglicher Kombinationen entstanden.

n+1.
Barbara Proschak
Leibfragmente, 2010, aus In_let#1, 2017
© Barbara Proschak

Vom Einzelbild zur Abfolge: Die seriellen, sequenziellen und modularen Kunstformen generieren auf unterschiedliche Weise neue Bedeutungen. So verbinden erzählerische Reihen von Heba Y. Amin, Sven Johne und Loredana Nemes Erinnerung, Bewegung und zeitliche Erfahrung mit der Suche nach Zugehörigkeit. Sophie Thun, Barbara Proschak und Philipp Goldbach widmen sich Archiven und Sammlungen, die Material- und Ordnungssysteme sichtbar machen und hinterfragen. Variationen eines Motivs eröffnen neue Perspektiven und Raumerfahrungen, wie bei den Collagen von David Hockney, Peter Miller und Katarína Dubovská, und loten Entstehungsprozesse aus, wie die Serien von Dörte Eißfeldt, Jan Paul Evers und Adrian Sauer. Die Kunstwerke von Sara Cwynar, Jürgen Klauke, Helmut Schweizer und Roman Signer verbinden sich formal und inhaltlich mit den bereits durchschrittenen Räumen der Ausstellung. Sie basieren auf performativen oder handlungsbasierten Konzepten. Körper, Geste und Aktion werden hier zu zentralen Elementen, die das Serielle in einen zeitlichen Kontext einbetten.

Und nicht zuletzt: Zur Ausstellung gehören auch die Besuchenden. Indem sie ihrerseits Kunstwerke vergleichen, erinnern und verknüpfen, werden Sie selbst Teil des Spiels und erweitern somit das Gefüge kontinuierlich.

n+1.
Katarína Dubovská
Intertwined Conditions (II ), 2019–2020
© Katarína Dubovská, Foto Norbert Miguletz
n+1.
Dörte Eißfeldt
No. 8, aus der Serie Schneeball, 1987
© Dörte Eißfeldt, VG Bild-Kunst, Bonn 2026