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World Press Photo 2026
© Alex Kent for The New York Times

World Press Photo 2026

Matthew Abbott » Santiago Arcos » Victor J. Blue » Tadeo Bourbon » Abdulmonam Eassa » David Guttenfelder » Carol Guzy » Ihsaan Haffejee » Kiana Hayeri » Paula Hornickel » Alex Kent » William Keo » Halden Krog » Brais Lorenzo » Mohamed Mahdy » Evgeniy Maloletka » Saber Nuraldin » Edwina Pickles » Chantal Pinzi » Pablo E. Piovano » Pablo E. Piovano » César Rodríguez » Sanna Sjöswärd » Luis Tato » & others

Exhibition: 8 May – 31 May 2026

Thu 21 May 19:00

Freundeskreis Willy-Brandt-Haus

Stresemannstr. 28
10963 Berlin

+49 (0)30-25993787


www.fkwbh.de

Tue-Sun 12-18

World Press Photo 2026
© Diego Ibarra Sánchez, LONG TERM PROJECTS, Title: Hijacked Education

World Press Photo 2026

8. bis 31. Mai 2026
Eröffnung: Donnerstag, 7. Mai, 19 Uhr

Seit genau 30 Jahren steht das Programm des Freundeskreis Willy-Brandt-Haus für sozial engagierte Kunst & Kultur für alle. Bereits seit über 20 Jahren wird es durch die jährliche World Press Photo Ausstellung bereichert.

World Press Photo 2026 zeigt herausragende Arbeiten von Fotojournalist:innen und Dokumentarfotograf:innen aus aller Welt. Aus 57.376 eingereichten Fotos von 3.747 Fotograf:innen aus 141 Ländern wurden die besten Beiträge prämiert.

World Press Photo 2026
© Victor J. Blue, for The New York Times Magazine

Die ausgezeichneten Arbeiten erzählen bekannte ebenso wie übersehene Geschichten, bieten weite Perspektiven und intime Einblicke, zeigen Konflikte und Krisen, aber auch Widerstand, Resilienz und verborgene Traditionen. Sie befassen sich unter anderem mit globalen Konflikten und bieten eine eindrucksvolle visuelle Dokumentation des Lebens auf der ganzen Welt. Die Auswahl spiegelt die weitreichenden Auswirkungen der Klimakrise wider – von Los Angeles bis zu den Philippinen, Mexiko und Norwegen – und beleuchtet gleichzeitig ziviles Engagement und den Kampf für Menschenrechte.

Die intimen und oft ergreifenden Arbeiten zeigen zudem die Zerbrechlichkeit des menschlichen Lebens und greifen Themen wie Krankheit und Isolation bis hin zu Trauer und Überleben auf. Zusammen bilden die Projekte ein beachtenswertes Porträt unserer heutigen Welt. Die internationale Jury-Vorsitzende 2026 Kira Pollack sagte: "Dies ist ein entscheidender Moment – für die Demokratie, für die Wahrheit, für die Frage, was wir als Gesellschaft bereit sind zu sehen, anzusprechen und was wir bereit sind zu ignorieren. Die hier ausgezeichneten Fotografen haben ihren Teil dazu beigetragen. Sie haben die Dinge festgehalten. Jetzt sind wir an der Reihe, hinzuschauen."

Parallel zur World Press Photo Ausstellung 2026 würdigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus Pablo E. Piovano mit einer eigenen Ausstellung. Der World Press Photo 2026 Gewinner in der Kategorie Langzeitprojekt beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Folge des Einsatzes von Glyphosat-basierten Herbiziden. Im Jahr 1996 veränderte Argentinien seine Agrarlandschaft grundlegend, indem es den Einsatz von gentechnisch modifizierten und herbizidresistenten Sojabohnen genehmigte. Die menschlichen Folgen dieses chemieintensiven Modells zeigen sich in schweren Gesundheitskrisen. Bereits 2017 wurden die Werke im Willy-Brandt-Haus präsentiert und komplettieren nun die World Press Photo Ausstellung 2026.

World Press Photo 2026
Photo of the Year
Separated by ICE © Carol Guzy
ZUMA Press, iWitness, for Miami Herald
World Press Photo 2026
Alfredo Cerán brachte neun Jahre lang Unkrautvernichtungsmittel auf Sojafeldern aus
Monte Maíz, Argentinien, 2015
© Pablo E. Piovano
World Press Photo 2026
© Tadeo Bourbon, for Revista Mu