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Greenland
Ragnar Axelsson © Ingelfieldfjord, Greenland, 1987

Ragnar Axelsson »

Greenland

Exhibition: 24 Jul – 1 Nov 2026

Kunstfoyer

Thierschplatz 6
80538 München

+49 (0)89-2160 2244


www.versicherungskammer-kulturstiftung.de

Mon, Tue, Thu 10-18, Fri 10-20; Sat, Sun 10-18

For over forty years, Ragnar Axelsson has traveled the frozen wilderness of Greenland, documenting the lives of Inuit – hunters and families living on the edge of the inhabited world. Friendship and trust are key to documenting their lives. Their world is rarely told. What emerges is an intimate picture of a world that few outsiders have ever witnessed from the inside.

In the isolated bay of Scoresbysund, Greenland, lies the village of Ittoqqortoormiit. There, survival has always depended on hunting, where danger lurks at every turn. Hunters often travel for days across sea ice in darkness and storms, and mistakes can be fatal. This is one of the most dangerous livelihoods on earth. Polar bears are moving closer to the villages. The ice is forming later each year and disappearing earlier. Small hunting communities are fighting for survival.

Working with black-and-white images, Ragnar cuts the Arctic down to its raw essence: ice, wind, darkness, animals, mountains and human faces. His photographs carry both beauty and menace. They speak of resilience, loss, dignity and a way of life under pressure from an outside world that sometimes wants to tell others how to live.

This is Greenland as the reality of a fast-changing world of smaller settlements. A place of unique beauty and constant danger. A world that is melting before our eyes.A world where the silence speaks.

Seit über vierzig Jahren bereist Ragnar Axelsson die gefrorene Wildnis Grönlands und dokumentiert das Leben der Inuit - von Jägern und Familien, die am Rande der bewohnten Welt leben. Freundschaft und Vertrauen sind der Schlüssel, um ihr Leben zu dokumentieren. Was dabei entsteht, ist ein intimes Portrait einer Welt, die nur wenige Außenstehende jemals von innen gesehen haben.

In der abgelegenen Bucht von Scoresbysund in Grönland liegt das Dorf Ittoqqortoormiit. Dort hing das Überleben schon immer von der Jagd ab, bei der an jeder Ecke Gefahr lauert. Jäger sind oft tagelang in der Dunkelheit und bei Sturm über das Meereis unterwegs, und Fehler können tödlich sein. Dies ist eine der gefährlichsten Lebensweisen auf der Erde. Eisbären rücken immer näher an die Dörfer heran. Das Eis bildet sich jedes Jahr später und schmilzt früher. Kleine Jägergemeinschaften kämpfen ums Überleben.

Mit Schwarz-Weiß-Bildern destilliert Ragnar die Arktis auf ihre rohe Essenz: Eis, Wind, Dunkelheit, Tiere, Berge und Portraits. Seine Fotografien vermitteln sowohl Schönheit als auch Bedrohung. Sie erzählen von Widerstandsfähigkeit, Verlust, Würde und einer Lebensweise unter dem Druck einer Außenwelt, die ihnen immer wieder zu diktieren versucht, wie sie zu leben haben.

Das ist Grönland als Realität einer sich rasch wandelnden Welt kleinerer Siedlungen. Ein Ort von einzigartiger Schönheit und ständiger Gefahr. Eine Welt, die vor unseren Augen schmilzt.Eine Welt, in der die Stille spricht.