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Recording the Gaze
© Anna Stüdeli
Giant, Aluminiumblech, Latex Print auf Affichenpapier, 2024

Recording the Gaze

in the Collection

Viktoria Binschtok » Louisa Clement » Jan Groover » Julia und Fiete Stolte » Katalin Ladik » Emilie Pitoiset » Barbara Probst » Anna Stüdeli » Rosemarie Trockel » Friederike von Rauch » Sinta Werner » & others

Exhibition: 10 Sep – 18 Oct 2026

Wed 9 Sep 16:00

Sammlung Hackelsberger

Elisabethkirchstr. 16
10115 Berlin

+49 (0)171-5423931


instagram.com/sammlung.hackelsberger/

Sun 14-18

Recording the Gaze
© Katalin Ladik, Poemim, Gelatin-silver printm 1978/2016 (detail)

focus on R E C O R D I N G T H E G A Z E + explores the photographic gaze as an interpretive act.
Rather than attempting to understand or simply depict reality, the works in the exhibition construct new ways of seeing it through the artists’ individual perspectives.
By bringing these works together, the exhibition creates a space for reflection on contemporary photographic practice while also offering insight into the Hackelsberger Collection.
The exhibition is curated by Harald F. Theiss.

Recording the Gaze
© Barbara Probst, Exposure #204:
Munich, Nederlingerstrasse 68, 02.07.26, 5:06 p.m.,
Ultrachrome ink on cotton paper, 2 parts, 2026

R E C O R D I N G T H E G A Z E
IN THE COLLECTION


Viktoria Binschtok, Luisa Clement, Jan Groover, Katalin Ladik, Emilie Pitoiset, Barbara Probst Friederike von Rauch, Rosemarie Trockel, Julia und Fiete Stolte Anna Stüdeli, Sinta Werner, Wang Shugang

9. September bis 18. Oktober 2026
geöffnet zur Berlin Art Week und sonntags von 14 - 18 Uhr

Preview: Sonntag, 6. September 2026, 18 Uhr
Opening im Rahmen der Berlin Art Week: Mittwoch, 9. September 2026, 16 Uhr
Meet the artists: Samstag, 12. September 2026, 16 Uhr
Finissage: Sonntag, 18. Oktober 2026, 18 Uhr

Kuratiert von Harald F. Theiss

R E C O R D I N G T H E G A Z E + zeichnet den fotokünstlerischen Blick als interpretierte Bilder auf. Dabei wird nicht versucht, die Wirklichkeit abzubilden oder zu verstehen, sondern ihr vielmehr mit einem verstehenden Blick zu begegnen, um sie dann neu zu konstruieren. Dabei geht es auch darum, im Rausch von Bildern Aufmerksamkeit zu erregen. In einer Zeit, in der die Welt von effektvollen Bildern geprägt ist, die von Algorithmen, KI und Influencer:innen – oft aus Vermarktungsgründen – erstellt werden, kontextualisiert die Ausstellung das Medium der Fotografie als Instrument für individuelle und gleichzeitig gesellschaftliche Beobachtung. Dies wird auch auf der Ebene der technischen Produzierbarkeit und der vielfältigen, auch hybriden Methoden weitergedacht und weiterentwickelt.

Vor allem der weibliche Blick rückt die Eigenwirksamkeit des Motivs in den Fokus und erfindet andere Perspektiven: Komposition und Inszenierung sind Gestaltungsmittel, mit denen sich ein eimaliger fotokünstlerischer Blick ausdrücken lässt. Infolge zeitlicher Wahrnehmungsprozesse verändert sich der zunächst distanzierte Informationsgehalt zugunsten eines kreativ-emotionalen Bildes. Der gefundene Augenblick zwischen Bildaufbau und Bildverwandlung erfährt auf diese Weise eine bewusstere Bedeutung, die über die objektive Abbildung der Motive hinausgeht. So entsteht in der Ausstellung nicht nur ein diskursiver Raum, sondern auch
ein Blick in die Sammlung Hackelsberger.

Die konzeptuellen und analytischen Bezüge zum Medium der Fotografie bilden den Schwerpunkt der Sammlung Hackelsberger. Das ______cabinet ist ein öffentlicher Raum, in dem thematische Ausstellungen aus dem Bestand der Sammlung gezeigt werden. Die Fotografie wird hier als Gesellschaftsanalyse präsentiert, die mitunter die zweidimensionale Bildfläche aufbricht. Das vermeintlich Dokumentarische verschiebt sich hin zu assoziativen Bilddeutungsebenen.

Partnerin der Berlin Art Week 2026 + Part of Art´US Collectors´ Collective

Recording the Gaze
© Rosemarie Trockel, Paparazzia, 6 Gelantinesilberabzüge, VHS Film, 1993
Recording the Gaze
© Viktoria Binschtok, GOAT, c-print, 2024