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Frankfurter Buchmesse 2026
© Deutscher Fotobuchpreis / Susanne Suttner

Frankfurter Buchmesse 2026

90 nominierte : Deutscher Fotobuchpreis 2026

Eric Asamoah » Sibylle Bergemann » Toby Binder » Beate Gütschow » Jitka Hanzlová » Anne Heinlein » Robin Hinsch » Jakob Ganslmeier & Ana Zibelnik » Liz Johnson Artur » Volker Kreidler » Germaine Krull » Frederic Lezmi » Lisette Model » Dominic Nahr » Helga Paris » Jeannette Petri » Ana Rodríguez Heinlein » Gregor Sailer » Horatiu Sava » Wolf Suschitzky » Nikita Teryoshin » Ester Vonplon » Barbara Wolff » & others

Fair: 7 Oct – 11 Oct 2026

Frankfurter Buchmesse

Halle 3.0, J153
60327 Frankfurt

Deutscher Fotobuchpreis

Kumpfmühler Str. 47
93051 Regensburg


www.deutscherfotobuchpreis.de

Frankfurter Buchmesse 2026
© Deutscher Fotobuchpreis / Susanne Suttner

Deutscher Fotobuchpreis 2026
"Die Nominierten"


Frankfurter Buchmesse 7. bis 11.10.2026

90 nominierte Fotobücher auf der Frankfurter Buchmesse 2026

Es ist wieder soweit. Wie 2023, 2024 und 2025 ist der Deutsche Fotobuchpreis wieder auf der größten Bücherschau der Welt in Frankfurt. In Halle 3.0, J153 zeigen wir die nominierten Fotobücher, die in 12 Kategorien Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen erhalten werden. Die Jury hat vor wenigen Tagen ihre Auswahl getroffen. Vom 7. bis 11. Oktober 2026 sind wir vor Ort in Frankfurt auf der Buchmesse.

Liste aller Nominierten: hier

Rabattcode für die Buchmesse

Wir stellen wieder einen Rabattcode für den ermäßigten Eintritt zur Messe zur Verfügung. Tragt euch in den Newsletter vom Deutschen Fotobuchpreis ein bis 4. Oktober 2026. Der Preis beträgt so 40 EUR statt 91 EUR. Der nächste Newsletter erscheint am 5. Oktober 2026. Das Ticket ist ganz unkompliziert bezahlbar und abrufbar für einen Tag eurer Wahl.

Fachbesucher*innen:
Mi 07.10. – Sa 10.10.: 9.00–18.30; So 11.10.: 9.00–17.30

Privatbesucher*innen:
Fr 09.10.: 10.00–18.30; Sa 10.10.: 9.00–18.30; So 11.10.: 9.00–17.30



Anmeldung zum Newsletter: hier

Frankfurter Buchmesse 2026
© Deutscher Fotobuchpreis / Susanne Suttner

Programm am Stand: Fotobuch-Talks in Halle 3.0, J153

Eine Tradition: Seit 2023 veranstalten wir jedes Jahr auf der Buchmesse unsere sogenannten »Fotobuch-Talks« direkt am Messe-Stand in Halle 3.0 J153. Wir laden Gäste aus der Fotoszene und der Fotobuchwelt ein, um mit ihnen und dem Publikum über fotografische Bilder in Buchform zu sprechen. Alle Gespräche werden mitgeschnitten für unseren YouTube-Tube-Kanal und den Podcast »Fotografie Neu Denken«.

Fotobuch-Talk-Gäste 2026 Frankfurter Buchmesse

Mittwoch, 7.10., 16 Uhr
»Fotografie und Buch 2026«

Rüdiger Glatz
Künstler, Verleger, Unternehmer und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)

Wir laden den Künstler, Verleger, Unternehmer und Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) Rüdiger Glatz aus Hamburg zu uns an den Stand in Halle 3.0 J153 ein, um darüber zu sprechen, wie er die Fotografie heute sieht, was das mit Fotobüchern zu tun hat und welche neuen Akzente er als Vorsitzender der DGPh setzen möchte?

Ruediger Glatz arbeitet als Fotograf seriell und begreift seine Projekte als konzeptionelle Porträts von Menschen, Orten und Subkulturen. Sein Buch »BACKFLASHES« (Publikat, 2009) wurde mit 4.500 verkauften Exemplaren schnell zu einem Klassiker der internationalen Graffiti-Szene. Es folgten zahlreiche Fotobücher, darunter »KAMENICA – A Portrait of Chemnitz«, ausgezeichnet mit Bronze beim Deutschen Fotobuchpreis 2025, sowie bei Rizzoli die mit Tilda Swinton und Olivier Saillard entstandenen Bände »EMBODYING PASOLINI«, »IMPOSSIBLE WARDROBES« und »ONGOING«. Mit dem von ihm gegründeten Verlag »BALD BOOKS« publiziert er Fotobücher und Archivpublikationen, die »Writing Culture« gemeinsam mit ihren lebenden Protagonisten aufarbeiten, u. a. »ON STYLEWRITING« und »BACKJUMPS«. Als Unternehmer war er Mitgründer von »MONTANA CANS«, einer der prägenden Marken der Szene. Heute führt er mit Julian Sander COLLEKTON, eine digitale Infrastruktur für den Kunstmarkt, die im November 2026 online geht. Künstler, Galerien, Sammler, Kuratoren, Museen, Messen und weitere Akteure arbeiten dort erstmals auf einer gemeinsamen Datenbasis zusammen, in einer datenlogistischen Tiefe, die es bislang nicht gab. Als Vorsitzender der DGPh setzt er sich für die Modernisierung der Gesellschaft und ihre internationale Wahrnehmung ein. Er lebt in Hamburg.

https://ruedigerglatz.com

Donnerstag, 8.10., 15.00 Uhr
»Über das Verlegen von Fotobüchern«

Markus Hartmann
Fotobuch-Verleger, Stuttgart

Wir laden den Fotobuch-Verleger Markus Hartmann aus Stuttgart zu uns an den Stand in Halle 3.0 J153 ein, um darüber zu sprechen, worin eigentlich das Geheimnis eines guten Fotobuches liegt, welche Herausforderungen bestehen und wie es zu der Entscheidung für ein bestimmtes Fotobuch-Projekt kommt?

Markus Hartmann wurde in eine Berliner Familie von Druckern, Verlegern, Buchhandelsvertreterinnen und Kunsthistorikerinnen hineingeboren. Anfang der 80er Jahren machte er eine Ausbildung zum Verlagskaufmann im Verlag Gerd Hatje in Stuttgart und hatte danach Ambitionen Fotograf zu werden. Er entschied sich aber nach ersten Erfahrungen in der Mode- und Werbefotografie dann doch für ein Studium an der Hochschule der Medien in Stuttgart und letztendlich für die Verlagslaufbahn. 1990 begann er bei der »edition cantz« zu arbeiten, die dann mit dem Verlag Gerd Hatje zu HatjeCantz fusionierte. Bis 2013 war er Programmleiter für Fotografie und zeitgenössische Kunst im HatjeCantz Verlag. 2014 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Angelika »Hartmann Projects«, ein Ausstellungsraum und Unternehmen für Ausstellungsorganisation. 2016 folgte die Gründung von »Hartmann Books«. Der Verlag veröffentlicht ca. 10 bis 12 Fotobücher jährlich und erhielt 2021 und 2023 den deutschen Verlagspreis und wurde bereits mehrfach mit einer Medaille beim Deutschen Fotobuchpreis ausgezeichnet. Markus Hartmann ist regelmäßig Juror und Dozent bei Fotofestivals und kuratierte Ausstellungen für die »Rencontres d'Arles« unter anderem mit Markus Brunetti (2015), Alfred Seiland (2016), Norman Behrendt (2017). Markus Hartmann ist Mitglied in der DGPh, lebt und arbeitet in Stuttgart.

www.hartmann-books.com

Donnerstag, 8.10., 16.00 Uhr
»Über das Gestalten von Fotobüchern«
Uta Kopp
Grafik Designerin und Fotobuchgestalterin, Köln

Wir laden die freiberufliche Fotobuchgestalterin Uta Kopp aus Köln zu uns an den Stand in Halle 3.0 J153 ein, um mit uns darüber zu sprechen, worin eigentlich das Geheimnis einer guten Gestaltung liegt? Was ein Fotobuch einzigartig macht? Und ob sich die Gestaltung immer an den Inhalt anpasst? Oder ob es eine Wechselwirkung ist?

Uta Kopp studierte an der Fachhochschule Mainz Typografie, Editorial Design und Corporate Design sowie postgradual an der Kunsthochschule für Medien Köln Screen- und Broadcast Design. Seit 2003 arbeitet Uta Kopp schwerpunktmäßig im Bereich der Buchgestaltung und begleitet Publikationen von der konzeptionellen Entwicklung bis zur Herstellung. Dabei entstehen sowohl künstlerische Kataloge als auch wissenschaftliche Publikationen zu zeitgenössischer Kunst, Kulturgeschichte, Fotografie und Architektur für Verlage und Institutionen wie das Kunstmuseum Bonn, das Museum Wiesbaden oder das Haus der elektronischen Künste Basel. Seit 2007 konzipiert und realisiert sie gemeinsam mit Achim Mohné im Rahmen des Langzeit-Kunstprojekts »Remotewords« weltweit Botschaften auf den Dächern von Kulturinstitutionen, unter anderem an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig sowie am KUMU, Eesti Kunstimuuseum in Tallinn. Seit 2009 ist sie als Gastprofessorin an verschiedenen Universitäten tätig und lehrt in den Bereichen Typografie, Layout und Buchgestaltung. Ihre Arbeiten und Buchgestaltungen wurden mit zahlreichen nationalen und internationalen Designpreisen ausgezeichnet, darunter zweimal die Bronzemedaille des Deutschen Fotobuchpreises sowie 2020/21 die Goldmedaille in der Kategorie "Konzeptionell – künstlerischer Fotobildband" für das Buchprojekt DI_GI_TA_LIS. Dieses Jahr ist sie Teil der Jury des Deutschen Fotobuchpreises.

www.utakopp.de

Freitag, 9.10., 16.00 Uhr
»Warum Fotobücher?«

Victor Balko

Wir laden den Frankfurter Fotobuch-Gestalter Victor Balko, der lange bei Steidl gearbeitet hat und seit 2018 selbstständig ist, zu uns an den Stand in Halle 3.0 J153 ein, um Bücher direkt aus dem Fotobuch-Regal zu nehmen und gemeinsam mit dem Publikum über Fotobücher zu sprechen. Was macht ein gutes Fotobuch aus? Was ist die Herausforderung beim Sammeln von Fotobüchern und welche Entscheidung trägt überhaupt dazu bei, ein Fotobuch in die Hand zu nehmen?

Victor Balko ist Grafikdesigner, spezialisiert auf Buchgestaltung. Nach seinem Studium der Typografie und Fotografie an der Hochschule für Gestaltung Offenbach arbeitete er von 2013 bis 2018 als Art Director bei Steidl in Göttingen. Neben Fotobüchern und Kunstkatalogen gestaltete er dort den gesamten visuellen Auftritt des Verlags. Von 2010 bis 2015 war er Mitbegründer, Co-Herausgeber und Designer von »Album«, einem Magazin für zeitgenössische künstlerische Fotografie. 2018 gründete er ein eigenes Studio für Design in Frankfurt am Main. Zu seinen Kunden gehören renommierte Museen, Verlage und Künstler aus dem In- und Ausland.

www.victorbalko.com
www.instagram.com/studiovictorbalko/

Samstag, 10.10., 15.00 Uhr
»Fotobuchpreis Goldmedaille 2025. Kategorie Fototheorie.«

Dr. Helene Roth, Foto- und Kunsthistorikerin, LMU München und Goldpreisträgerin Kategorie Fototheorie 2025

Wir laden Dr. Helene Roth von der Ludwig-Maximilians-Universität München zu uns an den Stand in Halle 3.0 J153 ein, um mit ihr über ihr Fototheorie-Buch zu sprechen, das 2025 die Goldmedaille in der Kategorie Fototheorie gewonnen hat. Wie kam es zu dem Projekt und wie sieht sie den Foto-Theorie-Buchmarkt aktuell?

Helene Roth ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstgeschichte der LMU München. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kunst und Fotografie des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart, Migration und Exil. Von 2017 bis 2023 arbeitete sie im ERC-Projekt »METROMOD« (Leitung Burcu Dogramaci) mit. Daraus entstand ihre Dissertation »Urban Eyes. Deutschsprachige Fotografinnen im New Yorker Exil in den 1930er- und 1940er- Jahren«, die 2024 im Wallstein Verlag und im Februar 2026 als englische Ausgabe bei Leuven University Press erschienen ist. Ihr Buch wurde mit dem Claus-Dieter Krohn Preis und der Gold-Medaille in der Kategorie »Fototheorie« des Deutschen Fotobuchpreises ausgezeichnet. Ihre letzten Publikationen sind unter anderem das Themenheft »Infrastrukturen der Fotografie« des Magazins Fotogeschichte und der Aufsatz »Erzwungene Bewegung und künstlerische Innovation. Überlegungen zur Farbfotografie im New Yorker Exil 1940–1960« in (Im-)Mobilität im Exil: Jahrbuch Exilforschung, 43 (2025). Sie lebt in München.

Samstag, 10.10., 16.00 Uhr
»Stiftung Buchkunst. 60 Jahre schöne Bücher«

Birte Kreft, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst

Wir laden Birte Kreft, die Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst zu uns an den Stand in Halle 3.0 J153 ein, um mit ihr über den sechzigsten Geburtstag der Stiftung Buchkunst zu sprechen und natürlich über Bücher. Was macht ein gut gemachtes Buch aus? Wie steht sie selbst zu Büchern? Und wie sieht sie die aktuellen Herausforderungen auf dem Buchkunst-Markt?

Birte Kreft ist Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst. Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte und Betriebswirtschaft war sie viele Jahre in internationalen Kunstbuchverlagen tätig, mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst und Fotografie. Heute verbindet sie berufliche Expertise mit persönlicher Leidenschaft für Bücher, Gestaltung und Kultur.

www.stiftung-buchkunst.de

Frankfurter Buchmesse 2026
© Deutscher Fotobuchpreis / Susanne Suttner
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© Deutscher Fotobuchpreis / Susanne Suttner