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Schwul-lesbische Sichtbarkeit - 30 Jahre CSD in Hamburg
CSD, 1995
© Chris Lambertsen

Chris Lambertsen »

Schwul-lesbische Sichtbarkeit - 30 Jahre CSD in Hamburg

Exhibition: 2 Aug – 12 Aug 2011

pop-up gallery Aplanat

Lippmannstr. 69-71
22769 Hamburg

+49 (0)30-47080718


www.aplanat.de

Schwul-lesbische Sichtbarkeit - 30 Jahre CSD in Hamburg
CSD, 2010
© Chris Lambertsen

SCHWUL-LESBISCHE SICHTBARKEIT – 30 JAHRE CSD IN HAMBURG. Buch und Ausstellung von Chris Lambertsen.

Ort:
pop-up gallery aplanat
Lippmannstraße 69, 22769 Hamburg

Zeit:
2.-12. August 2011, täglich 14-20 Uhr

Vernissage
1. August 2011, 19 Uhr

Es sprechen:
MARIA JEPSEN Bischöfin i. R.
STEFAN MIELCHEN Chefredakteur hinnerk

Finissage
12. August 2011 18 Uhr

Dreißig Jahre lang hat Chris Lambertsen schwullesbische Demos und Paraden in Hamburg mit der Kamera begleitet. Ein Resultat dieser Arbeit ist der 2011 unter dem Titel SCHWUL-LESBISCHE SICHTBARKEIT – 30 JAHRE CSD IN HAMBURG im Hamburger Männerschwarm Verlag erschienene Fotoband, dem jetzt eine Ausstellung im Hamburger Schanzenviertel folgt.

30 Jahre im Rückblick, unsere jüngere Geschichte. Für Schwule und Lesben bedeutet das: Aus dem tapferen ersten Häuflein der ersten „Stonewall“-Demos, aufgebrochen unter dem Motto: „Wir sind viele!“, sind tatsächlich viele geworden. Und der Rosa Winkel, notwendiges, aber bleischweres Symbol aus den Konzentrationslagern der Nazizeit, durfte der bunten Regenbogenfahne weichen – ein gewaltiger Fortschritt! Dabei ist der Regenbogen nicht nur heiter-bunt-beliebig. Seit es AIDS gibt, gehört zu diesem Symbol schwullesbischer Vielfalt auch die Farbe Schwarz. Das ganze Leben eben.

So ist der Regenbogen zum äußeren Gestaltungselement einer Geschichtspräsentation geworden, die sich bewusst nicht als dokumentarische Bildfolge präsentiert. Stattdessen zelebriert Chris Lambertsen lieber das Subjektiv-Ausschnitthafte. Seine Bilder lüpfen nur einen Zipfel, lassen den Anfang einer Geschichte oder Begebenheit ahnen, erzählen diese aber nie zu Ende. Eine Offenheit, die mehr als den bloßen Konsum der Bilder erlaubt, sondern bewusst Platz für eigene Gedanken, Vermutungen und Empfindungen lässt.

Buch und Ausstellung werden unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung

Chris Lambertsen, geb. 1954 auf der Insel Föhr, Ausbildung zum Fotografen in Hamburg. Danach Studium Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HFBK). Lebt als freier Fotograf und Grafiker in Hamburg.


Pressestimmen zum Buch:

Dieser Bildband ist auf alle Fälle einen Kauf wert. Diejenigen, die bei den Anfängen schon dabei waren, werden sich an vieles erinnern, für die jüngeren ist es eine erstklassige Reise in die Geschichte des Hamburger Christopher Street Days. SCHWULISSIMO, 25. März 2011

„Ein Stück visual history, das lesens- und sehenswert ist und nicht nur für Hamburger Homo-Haushalte eine Bereicherung darstellt.“ HINNERK 03/2011

„Chris Lambertsen beweist sich darin als Meister seines Faches und als Chronist einer regenbogenbunten Epoche. […] Solch einen gelungenen Bild-Text-Band wünscht man sich auch für andere schwule Metropolen Deutschlands!“ DU & ICH, 06/07 2011

Schwul-lesbische Sichtbarkeit - 30 Jahre CSD in Hamburg
Stonewall, 1981
© Chris Lambertsen
Schwul-lesbische Sichtbarkeit - 30 Jahre CSD in Hamburg
© Chris Lambertsen